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Einzigartig: Mit automatischer Deckweißregelung sicher zur gewünschten Färbung.

Wer metallische, farbige oder transparente Materialien bedruckt, kommt um einen Deckweißauftrag meist nicht herum. Doch so unverzichtbar Deckweiß als Grundlage für Bilder und Logos ist, so fehleranfällig ist das Drucken damit. Rund 500 Bogen Anlaufmakulatur und mehr als 15 Minuten Einrichtezeit sowie Fehlbogen durch Färbungsschwankungen im Fortdruck sind keine Seltenheit. Prinect Image Control 3 macht Schluss damit. Das System ermöglicht es erstmals, Deckweiß automatisiert so exakt zu regeln wie normale Druckfarben.

Es ist ärgerlich, passiert aber immer wieder: In der Auflage tritt plötzlich eine Über- oder Unterfärbung auf. Und dies, obwohl bei den Buntfarben keine Einstellung verändert wurde. Schuld daran ist das Deckweiß darunter, das nicht konstant druckt. Wird es bemerkt, ist es schon zu spät. Den Fehler zu beheben kostet Zeit und Material. Bislang war das jedoch meist unvermeidlich. Denn Deckweiß lässt sich nicht wie eine normale Druckfarbe regeln – zumindest nicht mit herkömmlichen Methoden. „Deckweiß stellt die gebräuchlichen Regelverfahren auf den Kopf, indem es das Substrat aufhellt. Höhere Dichte bedeutet weniger Deckweiß und umgekehrt", erklärt Bernd Utter, Heidelberg Produktmanager Sheetfed Color & Quality. Mit Prinect Image Control 3 können Druckereien diese Herausforderung jetzt meistern

Deckweiß und Buntfarben exakt regeln

Als erstes Farbmess- und Regelsystem weltweit beherrscht Prinect Image Control 3 die automatische Deckweißregelung. „Wir haben völlig neue Algorithmen auf Basis der Spektralmessung entwickelt und zum Patent angemeldet“, erläutert Bernd Utter. Dadurch ist es möglich, Deckweiß genauso exakt zu steuern wie die darüber aufgetragenen Buntfarben. Erforderlich ist lediglich ein zusätzliches Messfeld auf dem Druckkontrollstreifen. Das System berechnet die Abweichung von den Sollwerten und zeigt die Ergebnisse am Bedienbildschirm an. Ein Fingertipp genügt – und die automatische Farbregelung startet. Die Sollwerte werden beim Einrichten erreicht und über die gesamte Auflage sicher eingehalten. Das funktioniert sogar bei Aufträgen, bei denen das Deckweiß über mehrere Werke aufgetragen wird, etwa beim Konterdruck.


Vollautomatische Deckweißregelung - mit Prinect Image Control 3.

Sicher und schnell zum Auflagenstart

Prinect Image Control 3 vereinfacht und beschleunigt das In-Farbe-Kommen. Und es entlastet den Drucker.

Dieser bekommt alle benötigten Informationen zu Deckweiß und Farben am Bildschirm übersichtlich und grafisch aufbereitet angezeigt. Fünf Schritte genügen in der Regel bis zum Auflagenstart:

1. Den Modus für Sonderbedruckstoffe wählen.

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2. Farbauswahl: Zunächst nur Deckweiß auswählen. Das Symbol für Deckweißregelung ist in der Spalte „Sollwerte“ neben dem Lab-Wert zu erkennen.

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3. Ersten Abzug messen, um das Deckweiß nachzuregeln. Erst wenn eine gleichmäßige Färbung im Deckweiß erreicht ist, die Buntfarben hinzuschalten.

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4. Beispiel: Im ersten Abzug ist das Deckweiß (hier rot dargestellt) noch stark unterfärbt. Im zweiten Abzug stimmen die Werte.

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5. Die restlichen Farben aktivieren und ausregeln.

Jetzt kann die Auflagenproduktion starten.

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Automation spart Zeit und Makulatur

„Zehn bis 15 Minuten Einrichtezeit und zwischen 400 und 500 Fehlbogen pro Auftrag sparen Verpackungsdrucker im Durchschnitt“, berichtet Bernd Utter. Gerade bei teuren Bedruckstoffen wie Folie, aluminiumbedampften Etiketten oder kaschiertem Karton summieren sich die Einsparungen schnell auf mehrere Hundert Euro. Hinzu kommt: Das Deckweiß wird nicht nur schneller stabil, es bleibt auch konstant und sichert damit eine gleichmäßige Färbung. Noch mehr Zeitersparnis bringt das Abspeichern der Farbwerte für unterschiedliche Materialien. Davon ist David Rae, Print Champion beim US-amerikanischen Verpackungsdruckkonzern MPS Westrock, begeistert: „Die meisten Bestellungen bei uns laufen auf metallisiertem Karton. Die Deckweißregelung ist bei weitem das wichtigste Merkmal für uns. Die gewünschten Farbwerte können nun viel einfacher gespeichert und abgerufen werden. Dies macht das gesamte System sehr benutzerfreundlich.“

Reklamationen vermeiden,
Kundenbindung erhöhen

Ein weiterer Vorteil: Prinect Image Control 3 sorgt durch regelmäßiges Messen und Regeln auch während des Auflagendrucks für höchste Produktionssicherheit. Es erkennt mithilfe der spektralen Messtechnik kleinste Farbabweichungen– noch bevor sie für das menschliche Auge überhaupt sichtbar sind. Fehler und Folgekosten werden frühzeitig vermieden. Dazu noch einmal David Rae: „Mit Prinect Image Control 3 ist es uns gelungen, das Deckweiß nicht nur zu messen, sondern mit einem ganz normalen Druckkontrollstreifen zu regeln. Auf diese Weise haben wir eine sichere Basis, um die auf dem Deckweiß aufgedruckten Farben optimal zu regeln, anzupassen und zu erhalten.“ Zusätzlich erstellt das System über den Analyze Point im Prinect Pressroom Manager detaillierte Qualitätsreports zu jedem Auftrag – als Nachweis einer konstanten Produktion gegenüber dem Kunden. „Mit Prinect Image Control 3 lässt sich Deckweiß erstmals verlässlich kontrollieren. Verpackungsdrucker können dadurch zuverlässiger kalkulieren, wirtschaftlicher produzieren und bei gesteigerter Qualität den Durchsatz erhöhen“, resümiert Bernd Utter.

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